Wahlkreis Biel-Seeland

Medienmitteilung

Zur Eröffnung eines Wohnheims für anerkannte Flüchtlinge in Wilderswil: Erstaufnahmezentren, Durchgangszentren, Wohnheime ? nächster Schritt: Enteignung

02.06.2016

 

Praktisch wöchentlich werden im Kanton Bern Erstaufnahmezentren für Asylsuchende eröffnet. Nun geht der Kanton noch weiter: Im Juli soll in Wilderswil ein Wohnheim für anerkannte Flüchtlinge in Betrieb genommen werden. Das neue Asylgesetz verspricht schnellere Verfahren. Bürgerinnen und Bürger versprechen sich davon die schnellere Ausschaffung von Scheinasylanten. Das Resultat wird aber ein anderes sein: Die rasche Anerkennung von immer mehr Scheinasylanten, weil die Anerkennung nun einmal das schnellste Verfahren ist. Die SVP Kanton Bern ruft daher zum Marschhalt und Nein zur Asylgesetzrevision auf!

Pratiquement chaque semaine, le canton de Berne ouvre des centres de requérants d’asile. Le canton va maintenant encore plus loin: en juillet, il est prévu d’ouvrir un foyer pour réfugiés reconnus à Wilderswil. La nouvelle loi sur l’asile promet des procédures plus rapides. Les citoyennes et citoyens croient à une expulsion plus rapide des faux réfugiés. Le résultat sera toutefois différent : la reconnaissance de toujours plus de réfugiés qui ne remplissent pas les conditions, car la reconnaissance est la procédure la plus rapide. L’UDC du canton de Berne demande donc une pause et appelle à refuser la loi sur l’asile.

Dem Kanton Bern wird eine überproportional grosse Zahl an Asylsuchenden zugewiesen. Schon jetzt werden immer mehr Asylsuchende aufgenommen, obwohl bekannt ist, dass sie aus sicheren Ländern kommen. Der Wohnraum ist entsprechend knapp geworden und es braucht immer mehr Kollektivunterkünfte, nicht nur für die Zeit der Gesuchsprüfung, sondern auch für nachher. Wo soll das noch enden? Bald wird es keine freien Kollektivunterkünfte mehr geben und dann bleiben nur noch Enteignungen!

Die SVP Kanton Bern appelliert daher an alle, mit einem Nein zur Asylgesetzrevision am kommenden Sonntag deutlich zu machen, dass es so nicht weitergehen kann.

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